Wenn das geliebte Tier stirbt, gerät vieles durcheinander. Gefühle kommen und gehen, Erinnerungen erfüllen das Herz mit Liebe oder man hat das Gefühl, sie beginnen zu verblassen. An manchen Tagen trägt dich die Liebe, an anderen zieht dich der Schmerz nach unten. Trauer verläuft nicht geradeaus und sie folgt keinem Plan, doch alles hat seine Zeit. Trauer hat ihre eigenen Rhythmen, ihre Pausen und ihre Wendepunkte. Genau das macht sie so schwer auszuhalten und zugleich so menschlich.
Auf meinem Blog findest du deshalb verschiedene Themenbereiche, die dich je nach innerer Lage begleiten können. Manches fühlt sich gerade besonders schwer an, anderes rückt vielleicht erst später in den Vordergrund. Du darfst hineinspüren, was dich im Moment am meisten bewegt und dort beginnen. In den einzelnen Kategorien findest du viele Beiträge, die viele unterschiedliche Aspekte der Trauer um ein geliebtes Tier aufgreifen. Schau gerne mal durch und nimm dir das, was dir jetzt gut tut. Alles andere darf warten. Gerne gebe ich dir dazu heute einen kleinen Einblick.
Trauerschmerz lindern
Der erste Schmerz nach dem Verlust eines geliebten Tieres ist überwältigend, denn er stellt alles andere in den Schatten und drückt die STOPP-Taste der eigenen Welt. Du fühlst dich wahrscheinlich in einem Strudel aus Emotionen gefangen, ohne zu wissen, wie du je wieder festen Boden unter den Füßen finden kannst. Es ist in Ordnung, diesen Schmerz zu spüren und ihm Raum zu geben. In den Blogartikeln der Kategorie „Trauerschmerz lindern“ zeige ich dir, wie du diesen intensiven Schmerz verstehen und bewältigen kannst, ohne dich in ihm zu verlieren.
Hilfe in der Trauer
Das Vermissen eines Seelentieres fühlt sich oft wie ein nicht enden wollender Schmerz an. Ziehend, bohrend oder stechend begleitet er dich fast rund um die Uhr oder überfällt dich plötzlich und unerwartet durch einen Geruch, ein Geräusch oder einen Gegenstand, der dich so sehr daran erinnert, was fehlt. Du spürst den Verlust in deinem Herzen, als wäre es gestern erst geschehen, ganz gleich wie viele Monate nun schon vergangen sind.
Wenn das geliebte Tier stirbt, kann auch die Suche nach Antworten auf die Frage „Warum?“ einen großen Teil des Trauerprozesses ausmachen. Warum musste mein geliebtes Tier gehen, warum jetzt? Warum auf diese Weise? Fragen wie diese quälen viele Trauernde und rauben ihnen den Schlaf.
In den Beiträgen, die du unter „Hilfe in der Trauer“ findest, erfährst du, auf welch unterschiedliche Weise sich Trauer zeigen kann und welche Fragen sie oft im Gepäck hat. Dazu biete ich dir viele verschiedene Wege an, um Schritt für Schritt dein verwundetest Herz zu heilen und Antworten auf jene Fragen zu finden, um die es in Wahrheit geht.
Schuldgefühle loslassen
Schuldgefühle können erdrückend sein, dir den Atem rauben und dich nicht schlafen lassen. Sie verfolgen einen oft rund um die Uhr und ihnen gehört der erste Gedanke beim Aufwachen und der letzte beim Einschlafen. Vielleicht fragst du dich, ob du mehr hättest tun können, oder es gibt Entscheidungen, die du bereust. Vielleicht denkst du auch, dass du Anzeichen übersehen hast. Diese Gedanken sind normal, denn Schuldgefühle sind ein natürlicher Teil der Trauer. Doch es ist wichtig, dass du dir selbst vergibst, denn erst dann werden die quälenden Schuldgefühle dein Leben verlassen. In der Kategorie „Schuldgefühle loslassen“ helfe ich dir, Wege zu finden, wie du dir selbst Vergebung schenken und damit Frieden in deinem Herzen finden kannst.
Erinnerungen bewahren
Es gibt Erinnerungen an unser geliebtes Tier, die wie kleine Filme in unserem Kopf sind. Man sieht die Szene direkt vor sich, kann sie fast greifen. Man weiß noch genau, wie es war: die Position der Sonne, das Geräusch der Pfoten auf dem Weg oder das Schnurren neben einem auf der Couch. Ja, vielleicht erinnert man sich sogar noch daran, was man gesagt hat.
Und dann gibt es die, die sich nicht so leicht festhalten lassen, zu denen man keine Szene im Kopf hat, kein scharfes Bild. Doch da ist ein bestimmtes Gefühl, eine besondere Art von Wärme im Herzen.
Beide Arten von Erinnerungen sind kostbar.
Man hat auch nicht immer man eine Kamera mit dabei und das braucht es auch nicht. Es braucht nur dich. Die schönsten Bilder trägt man oft nicht am Handy oder ausgedruckt bei sich, und trotzdem sind sie da.
In den Beiträgen, die du unter „Erinnerungen bewahren“ findest, unterstütze ich dich dabei, all die kostbaren Erinnerungen möglichst bunt und lebendig in deinem Herzen und Gedanken zu bewahren. Es gibt da nämlich ein paar sehr hilfreiche Methoden und Tools. Und vielleicht magst du dann ja mein liebevoll gestaltetes Erinnerungsbuch „Weil du in meinem Herzen weiterlebst“ zu deinem ganz persönlichen Schatzkästchen machen.
Trauer ganz persönlich
13. Jänner 2023, 09:45 Uhr – dieses Datum hat mein Leben verändert.
An diesem Tag, zu dieser Stunde hat das Herz meines geliebten Seelenkaters Mucki seinen letzten Schlag getan. Rund 1.040.688.000 – in Worten eine Milliarde vierzig Millionen sechshunderachtundachtzigtausend – Mal hat sein Herz in unseren gemeinsamen 16 Jahren und drei Monaten geschlagen. Und nun war das sein letzter Herzschlag.
Mein Herz brach und ich spürte, wie er einen Teil davon mitnahm.
Doch er ließ mir auch einen Teil seines Herzens da und das schlägt nun in meinem weiter. Seit diesem Tag sind nun fast drei Jahre vergangen.
Mein Herz hat seit seinem Tod etwa 126.144.000 – in Worten hundertsechsundzwanzig Millionen einhundertvierundvierzigtausend – Mal geschlagen. In der Rubrik „Trauer ganz persönlich“ nehme ich dich immer wieder mit auf meine eigene Trauerreise, was sie mir gezeigt und mich gelehrt hat und wie ich eine Verbundenheit zu Mucki geknüpft habe, die stärker ist als der Tod.
Wenn auch du 2026 dem Tod zeigen möchtest, dass eure Liebe stärker ist als er, schau dir gerne meine 8-wöchige Online-Trauerreise an. Gemeinsam gehen wir den Weg vom großen Schmerz zu tiefer Verbundenheit, Und ich verspreche dir, dass du deinen Liebling nicht loslassen musst, um wieder ein glückliche Leben zu leben. Ganz im Gegenteil. Das ist das besondere Geheimnis der Pfotentrauerreise.
Schreiben hilft
Schreiben hat eine heilsame Wirkung, die von vielen Studien belegt wird. Ein Trauertagebuch ist ein besonderer Ort, an dem du deinen Schmerz, deine Gedanken und Gefühle festhalten kannst. Es ist ein sicherer Raum nur für dich, in dem du so sein kannst, wie du bist. Du brauchst dich nicht zu sorgen, ob das, was du schreibst, „richtig“ oder „falsch“ ist. Bei Gefühlen gibt es diese Bewertungen nicht, auch wenn manche Menschen dir das einreden wollen. In der Trauer um dein geliebtes Tier ist ein Tagebuch dein sicherer Hafen und der Zutritt für den Rest der Welt verboten. Außer du lädst jemanden von dir aus dazu ein.
Denn: Papier verdreht nicht die Augen, ist nicht genervt oder ungeduldig und es verurteilt dich nie. Es ist geduldig, liebevoll, aufnahmefähig und immer für dich da. Es ist Spiegel und Projektionsfläche, Geheimnisträger und ein wunderbarer Zuhörer.
Mehr über die Macht des Schreibens findest du in den Seelenfutter-Beiträgen der Rubrik „Schreiben hilft“.
Und wenn du es mit meiner Unterstützung einmal ausprobieren möchtest, kannst du das in den dienstäglichen Online-Trauertreffen tun oder von mir per Mail angeleitet über die kostenlose „Erste Hilfe für deine Trauer“.
Alles Liebe 🫶
Claudia
PS.: All diesen Themen und noch vielen mehr widme ich mich auch ausführlich in meinem einfühlsamen Trauerratgeber „Weil jede Trauer Liebe ist“, der schon unzähligen Menschen in dieser schweren Zeit geholfen hat.






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